In Anbetracht der innigen Geistesbeziehung, in welcher ich zu meinen geehrten und lieben Leserinnen und Lesern stehe, würde es mich herzlichst freuen, wenn sie die Freundlichkeit hätten, mir für mein Leseralbum ihre Photographie beizulegen.

Wir wollen die Tradition des Leseralbums fortsetzen und geben den Leserinnen und Leser Mays die Möglichkeit, hier ein selbstgestaltetes Foto und einige Worte zu meinem Karl May einzustellen. (Einträge werden erst nach Freischaltung durch den Webmaster sichtbar.)


Es gibt bisher 22 Einträge

Datum: 14.11.2012
Name: Anonymus
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Zwentendorf an der Donau, Österreich. Ich habe durch Karl May die Welt kennen und fremde Sprachen lieben gelernt. Er begleitet mich seit 54 Jahren, mitunter auch als Reiseführer. Auf dem Turm von Galata zu stehen ohne an die von Kara Ben Nemsi geschilderten Ereignisse zu denken, wäre mir sinnlos erschienen. Und von Tucson auf den Spuren des Ölprinzen zum Canon de Chelly unterwegs gewesen zu sein, hat mir große Freude bereitet. Am stärksten hat mich aber ein Besuch des Mescalero-Reservats beeindruckt. Und natürlich hielt ich an seinem Todestag einen Vortrag in meinem Heimatort.

Datum: 20.05.2012
Name: Presseteddy
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Danke für die Karl-May-Spiele in Segeberg und die Filme, es sind deine Bücher, die so erfolgreich waren und sind. Viele Menschen können und konnten sich ein Beispiel an deinen Helden in deinen Werken nehmen!

Datum: 15.05.2012
Name: Horst
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Habe mir 90 Bände gekauft. Sie schmücken meinen Bücherschrank. Ein Jugendtraum hat sich erfüllt. Danke Karl May!

Datum: 09.03.2012
Name: Dr. Cristina Bettencourt
Ort: Karlsruhe
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Als junge Portugiesin habe ich in den 70er Jahren die Kara-Ben-Nemsi-Bücher gelesen. Es gab damals glücklicherweise sehr viele Übersetzungen. Ich bin seit 6 Monaten in Deutschland und als Spass lass ich vor kurzem "Durch das Land der Skipetaren" wieder. Ich find es heute noch magisch. Zufälligerweise habe ich erfahren, dass 2012 ein besonderes Jahr für die Fans von Karl May ist. Zum Mitfeiern habe ich vor, alle Winnetous zu lesen. Ich werde auch alle englischen Übersetzungen für meine Kinder finden. Und ich möchte nach Radebeul mit der Familie. Diese Bücher müssen weiterhin leben und anderen Kinder dieselbe Freude bereiten, die ich erleben durfte.

Datum: 22.02.2012
Name: zwei glückliche karl may freunde
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Karl May Gedicht zum 170. Geburtstag und 100. Todestag am 25.2.12
Wir wünschen viel Freude beim Lesen :)

Vom Hügel herab,
in schnellem Trab
kam Winnetou heran,
ein sehr berühmter Mann.

Auch jenseits ritt herbei
eigentlich Karl May,
die Zügel in der Hand,
als Old Shatterhand bekannt.

Vom Westen kam geschwind
Old Wabble wie der Wind.
Und hinter Wabble her,
Old Surehand mit Gewehr.

Die Pferde, die man ritt,
berühmt sind sie zu dritt:
Swallow, Iltschi,Hatatitla,
der edle Hengt von „Matta Fatta“.

Mit der Nummer vier, unser lieber Sirr.
Es fehlt jetzt nur Sans Ear.
Der war schon auf dem Weg,
übern Pecos auf nem Steg.

Hier gehn, vom Tode erwacht
durch höhere Macht
Intschu-tschuna und Weiser Vater,
Klehki Petra, frei von Mater.

Und als sie sich erblickten,
kam noch wer angeritten:
Ein Mann, den jeder kennt,
er hieß Old Firehand.

Auf nem Berg, da stand,
allen hier bekannt,
die Tochter Intschu-tschunas,
Nscho-tschi mit vier Yumas.

Das Kleeblatt kam natürlich auch.
So war’s im Wilden Westen Brauch!
Sam Hawkens und der lange Dick,
die brachten auch den William mit.

Selbstverständlich auch dabei
mit viel Humor besondre zwei:
Der lange Davy und der dicke Jemmy
sorgten oft für Remmidemmi.

Eh ich hier noch weiter fortfahr,
erzähl ich von nem andren Paar.
In immer freundschaftlichem Groll,
der Hobble Frank und Tante Droll.

Dort! Santer, dieser Bösewicht!
Er grade mit dem Rollins spricht.
Der ist bei Sonnenuntergang
ein völlig toter Mann.
(Denn Winnetou hat ihn gesehn,
lässt sich die Chance nicht entgehn.)

Tangua, aller Apatschen Feind,
Häuptling und Komantschenfreund
Dem folgt auf Schritt und Tritt,
Sohn Pida in schnellem Ritt.

Wer hat denn hier gespickt?
Na, hast du es erblickt?
Das Buschgespenst ist dort,
plant seinen nächsten Mord.

Martin Baumann und sein Vater,
auf der Jagd nach falschem Pater,
fingen sich den Bär, den „Klotz“,
bei ihnen ist auch Bloddy Fox.

Wo der Fox auch ist,
da ist ja, wie ihr wisst,
der Helmers immer zu,
mit Bärbelchen im Nu.

Apanatschka, Bruder Old Surehands,
fehlte nie bei den Events.
Auch Old Death, persönlich, wie der Tod,
ging zu jedem Treffen, das man bot.

Jetzt taucht noch ein weitrer auf:
Schurke Ölprinz ist in eilgem Lauf.
Hinter ihm die Band der „Geier“,
oh, ich sehs, oweja!

Ja, wer kommt denn da?
Trapper Geierschnabel gar?
Allerdings, ’s ist wahr,
hinter ihm ich Dr. Sternau sah.

Es folgt die ganze Hazienda,
Juarez und Karja mit Aztekenschar.
Büffelstirn mit Bärenherz,
nein, das ist kein Scherz!

Das Treffen war am Silbersee,
da wartete schon Wokadeh.
Und wer dann da genau hinsah,
erkannte Harry und Ribanna.

Wie immer nicht sehr hell,
Gangster roter Colonel.
Vom Golde noch besessen,
will „See-Schatz“ nicht vergessen!

Vom Osten her ritt ganz geschwind,
der Halef auf dem Rapphengst Wind.
Der Hadschi mit dem langen Namen
kennt alle seine Ahnen.

Verfolgt vom Schut, dem Wicht.
Der kriegt den Halef nicht!
Denn Rih mit seinem schwarzen Fell
Ist dem bösen Kerl zu schnell.

Mit wehendem Umhang und einem Speer
kam Kara Ben Halef des Weges daher.
Mit Assil, dem Hengste, trabte er an,
Halefs Sohn, ein verwegener Mann.

Mit Äuglein wie ein Reh,
folgte Halefs Frau Hanneh.
Die schönste Frau im Morgenland,
hat ihr Gesicht dem Sohne zugewandt.

Osko und Omar sahen den Schut.
Jetzt gewannen beide Mut.
Denn sie wollten Tschita holen,
die wurde ihnen weggestohlen.

Achmed, der Scheik,
war nicht mehr weit.
Er sah von hinten viele Leute
und erkannte mit Schreck Schuts Meute.

Der Mahdi, der war wirklich dreist!
Vom Sudan weit angereist
nimmt er seine Sklaven mit,
wart, an den Mann bringst du sie nit!

Hier dann noch dazu
hinkte immerzu
der alte Mübarek,
die Krücken im Gepäck.

Da kam noch wer mit Stil.
Ich erkenne Karas Freund Ben Nil.
Und Ben Nil weit voran,
der treue Windhund Dojan.

Haare weiß wie Schnee,
trägt Marah Durimeh.
Auch sie will uns beehren,
ihr Antlitz nicht verwehren.

Schaut, am Horizont erscheint,
ich glaub, jetzt sind sie fast vereint,
der Mir von Dschinnistan
und Abu Seif aus Kurdistan.

Ha! Wen hab ich da gesehn?
Freilich, der blaurote Methusalem!
Auch er ist ein recht wichtger Gast,
fünf Kamele tragen an Geschenken Last.

Zu guter Letzt ist noch dabei
ein andrer Held, der Krüger Bei.
Und damit auch keiner fehlt, ja gell?
our Englishman Emery Bothwell.

Wenn man von England spricht,
da fällt uns rasch noch ein,
na, wer? Sir David,
the Nobleman, very fine!

Auf, Mutter Thick,
macht Euch schick!
Euer Brandy is the best
für vieler unsrer Freunde Fest.

Huch! Wer kommt zur späten Stund?
Hat wohl auch nen trocknen Mund?
Befuhr den ganzen Ozean,
alter Seebär Käpten Kaiman.

Ob wir nun nen Held vergessen ja und nein,
das bleibt sich gleich.
Pitt Holbers, altes Coon, du wirst’s eh nicht sein!
Dick Hammerdull sie alle stets in Ehren weiß.

Und wer endlich nach dem Grunde fragt,
dem wird dann einfach kurz gesagt:
„Heut vereint sich Freund und Feind,
hört, Streit und Hass wird nun verneint!“

Es wird ein Mann gefeiert, liebe Leut,
die Bücher sind begehrt bis heut.
Wisset, ja wisset ja,
der Karl, der wird heut 170 Jahr!!